In diesem Kapitel präsentiere ich einige Texte, die ansonsten nicht so leicht zu erreichen sind. Die ausgewählten Texte verbindet, dass sie sich mit Alltagsästhetik und Fragen der Gestaltung beschäftigen.
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Es gibt sie noch, die guten Dingses
Wie kann man Kommunikationsdesign lehren, wenn Design mittlerweile inflationär produziert wird? Wie kann man Kommunikationsdesign betreiben, wenn Gestaltung durch die Digitalisierung zum Discounterangebot zu werden droht? Der Essay plädiert für eine Besinnung auf den Wert von Gestaltung.
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Did You Miss Us?
Schmutzige Riten sind nicht gerade das, was uns zuallererst zum Stichwort “Kommunikationsdesign”einfällt. Aber Stephen Greenblatts Essay “Schmutzige Riten” reflektiert, was ausgestellte Objekte beim Publikum auslösen können. Und Staunen oder Resonanz werden vor diesem Hintergrund als Kategorien zur Beurteilung des Gelingens von Kommunikation sichtbar.
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Nicht Werben um die Gunst. Kommunizieren mit Performanz und Agency
Ein Essay über Macht und Ohnmacht von Werbung, über Scripted Reality und unausweichliche Betroffenheit.
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Keine Spur von Wildheit? Marcel Duchamp und die Energien der häuslichen Dinge
Die Readymades gehören zum heißen Kern von Duchamps Status als Avantgardist par excellence. Was lässt sich aus der Perspektive der neueren Theorie der Sachkultur zu diesen künstlerischen Operationen sagen? Ordnung und Hygiene als Subtext? Der Aufsatz liest Duchamp als Meister der Verfremdung, der das Terrain des Kultivierens ausmisst.
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Essen als gesteigerte Körperlichkeit. Die Gaumenabenteuer des Ferran Adrià
Die Arrangements des Starkochs Ferran Adrià bieten sowohl das Potenzial zur ästhetischen Erfahrung wie zur sozialen Distinktion. Der Documenta 11 lieferte der Katalane mit seiner Avantgardeküche eine neue Ebene des Kunstgenusses und eine exklusive Performance. Seine extremen Kreationen geben uns aber in jedem Fall den Anstoß, über die Esskultur der Gegenwart nachzudenken.
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